Was bedeuten die geplanten Kürzungen und Einschnitte konkret für Menschen und soziale Infrastruktur? Die AWO zeigt es auf!
Für das kommende Jahr plant die Bundesregierung, eine Reihe großer Reformprojekte umzusetzen - derzeit sind viele noch nicht verabschiedet. Eines steht jetzt schon fest: Sie werden den Geldbeutel und die Lebenssituation vieler Bürger*innen belasten.
Mit der Kampagne #WenigerIstNichtMehr erläutert die AWO, welche negativen Folgen die verschiedenen Reformprojekte auf den Alltag der vielen Betroffenen haben:
Auf der Kampagnenseite des AWO Bundesverbandes befindet sich eine Interaktive Übersicht der Reformprojekte
Die Liste ist lang:
- Weniger Rente für pflegende Angehörige
- Weniger Wohngeld
- Höhere Zuzahlungen für Medikamente
- Keine Finanzierung von Tarifsteigerungen in der Pflege
- Unterhaltsvorschuss nur noch für Kinder bis 15 Jahre
- Höheres Renteneintrittsalter
- Wegfall der "Rente mit 63"
- Verschärfung beim Renteneintritt mit Abschlägen
- Weniger Elterngeld
- Höhere Kosten für Pflegeplätze
- Weniger Berechtigte in der Familienversicherung
- Keine Asylverfahrensberatung mehr
- Weniger Mittel in der Migrationsberatung
- Höhere Belastung von pflegenden An- und Zugehörigen bei Unterhaltsverpflichtung in der der Hilfe zur Pflege
- Reduzierung vorgesehener Leistungserhöhungen ab 2028
- Erschwerter Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung
- Weniger Mittel für Integrationskurse
- Sozialkürzungen sind nicht geschlechtsneutral
- Aus für das Programm "Respect coaches"
- Faktische Kürzung der Jugendmigrationsdienste (JMD)
- Rechtskreiswechsel für Geflüchtete aus der Ukraine
- Leistungskürzungen für Menschen im Asylverfahren
- Leistungsausschuss im Zuständigkeitsbestimmungsverfahren
- Arbeitsverbot für Geflüchtete
- Aus für Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule
- Wegfall Kindersofortzuschlag im Kinderzuschlag
