Soziale Leistungen und Angebote sind für alle da!
Die Liga-BW fordert Politik und Verwaltung auf, die soziale Infrastruktur im Land langfristig zu sichern und gemeinsam weiterzuentwickeln.
„Soziale Daseinsvorsorge ist kein Kostenfaktor, den man je nach Kassenlage kürzen kann“, erklärte die Liga-Vorstandsvorsitzende Beatrix Vogt-Wuchter und führte weiter aus:, „sie ist das Fundament einer solidarischen, demokratischen Gesellschaft und erfordert deshalb künftig mehr denn je eine politische Priorisierung.“
Wenn über Soziales gesprochen wird, wird oft übersehen: Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft ist nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich von zentraler Bedeutung“, betont Dr. Marco Lang, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Liga-BW und Vorstand der AWO Württemberg.
Rund 845.000 Menschen arbeiten in Baden-Württemberg in diesem Bereich, etwa jede achte erwerbstätige Person. Rund die Hälfte findet sich dabei in den Strukturen der Liga-BW wieder. Während andere Branchen Stellen abbauten, wachse der soziale Sektor seit Jahren kontinuierlich und erweise sich als krisenfest und konjunkturunabhängig. „Ohne Gesundheits- und Sozialwirtschaft keine Wirtschaft – und ohne Soziales keine Zukunft“, so Lang.
